Warum Rasmus C. Beck im Ruhrgebiet seine Freiheit gefunden hat.

Was ihn aus Schwaben ins Ruhrgebiet zog, wie er Menschen für neue Wege gewinnt und wo er selbst zur Ruhe kommt.

Warum verlässt jemand das vertraute Schwabenland, um im Ruhrgebiet neu anzufangen? Für Rasmus C. Beck liegt die Antwort in einem Lebensgefühl, das ihm hier begegnet ist: der Freiheit, sich einzubringen und etwas verändern zu können.

Bei 20ProzentMehr erzählt der Geschäftsführer der Duisburg Business & Innovation von den Erfahrungen, die ihn auf diesen Weg geführt haben. Als Kind ist er viel draußen und treibt begeistert Sport. Mit 17 arbeitet er bereits selbstständig als Fitnesstrainer. Das Geschäft läuft gut, doch er möchte sich auch geistig weiterentwickeln. Er entscheidet sich für ein Studium der Politikwissenschaft und neueren deutschen Literatur in Tübingen.

Das Interesse an Literatur wächst schon zu Hause. Sein Vater ist Deutschlehrer, und die Familie diskutiert über Bücher, Politik und die Fragen des Lebens. Die alten Reclamhefte aus dem Studium stehen bis heute in Rasmus’ Regal. An der Universität entdeckt er außerdem das Thema, das ihn beruflich begleiten wird: Wie entwickeln sich Wirtschaftsregionen, und was kann die öffentliche Hand dazu beitragen?

Über Dortmund und eine Station in Hannover führt ihn sein Weg zur regionalen Wirtschaftsförderung des Ruhrgebiets und schließlich nach Duisburg. Er spricht darüber, was ihm an der Region anfangs fremd war und warum ihre Offenheit und ihre Gegensätze für ihn so wertvoll geworden sind. Wenn er von Beschäftigten der Stahlindustrie erzählt, wird deutlich, wie eng Arbeit, Stolz und Familiengeschichte miteinander verbunden sein können.

Auch seine eigene Rolle als Chef hat sich verändert. Rasmus erklärt, warum Vertrauen und Freiräume wichtig sind, weshalb er seine Ziele verständlich machen möchte und wie er Mitarbeitende in ihrer Entwicklung unterstützt. Bei Projekten interessiert ihn, was konkret erreicht werden kann – und was sich aus einem Misserfolg lernen lässt.

Zwischen diesen Themen bleibt Platz für den Alltag: für die Sporttasche im Auto, Magerquark, Musik aus den Neunzigern und die Liebe zu Frankreich. Wir lernen einen Familienvater mit drei Söhnen und zwei Hunden kennen, der seine Privatsphäre bewusst schützt. Zum Schluss verrät er, warum ihn Fische seit seiner frühesten Kindheit faszinieren und was Angeln für ihn mit Meditation und Jagen zu tun hat.

  • Dem eigenen Interesse folgen: Warum Rasmus sich trotz einer gut laufenden Selbstständigkeit für ein Studium entschied.
  • Freiheit im Ruhrgebiet: Was ihm die Region gegeben hat und warum er sich hier zu Hause fühlt.
  • Arbeit prägt Menschen: Welche Begegnungen mit Beschäftigten der Stahlindustrie ihn berühren.
  • Vertrauen als Chef: Wie er Freiräume schafft und Menschen in ihrer Entwicklung unterstützt.
  • Ausgleich im Alltag: Welche Rolle Sport, seine Hunde und das Angeln für ihn spielen.

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Rasmus C. Beck

Wirtschaftsförderer. Geisteswissenschaftler. Familienmensch.
Angler.

Rasmus C. Beck wuchs in Schwaben auf. Sport war früh ein wichtiger Teil seines Lebens; mit 17 machte er sich als Fitnesstrainer selbstständig. Später studierte er Politikwissenschaft und neuere deutsche Literatur in Tübingen. Besonders beschäftigte ihn die Frage, wie sich Wirtschaftsregionen entwickeln und welche Rolle die öffentliche Hand dabei spielen kann.

Nach dem Studium führte ihn sein beruflicher Weg nach Dortmund, anschließend zu hannoverimpuls und später an die Spitze der regionalen Wirtschaftsförderung des Ruhrgebiets. Seit 2021 ist er Geschäftsführer der Duisburg Business & Innovation. Dort kann er sich der konkreten Projektarbeit widmen, die ihn besonders interessiert.

Den Kontakt zur Wissenschaft hat er über die Jahre gehalten. Er promovierte neben dem Beruf und ist in der Lehre tätig. Die Zusammenarbeit mit jungen Menschen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse sind für ihn wichtige Anregungen für seine Arbeit.

Rasmus lebt mit seiner Familie in Witten, ist verheiratet und hat drei Söhne. Zur Familie gehören ein Labrador und ein Dackel. In seiner Freizeit treibt er Sport, reist gern nach Frankreich und geht leidenschaftlich angeln.

In dieser Episode erfährst du:

  • Wie Rasmus mit 17 selbstständig wurde und warum er später ein Studium begann.
  • Was sein Elternhaus und die Gespräche mit seinem Vater in ihm angestoßen haben.
  • Warum er im Ruhrgebiet eine Freiheit gefunden hat, die ihm wichtig ist.
  • Welche Begegnungen ihn in seiner Arbeit besonders berühren.
  • Wie sich sein Verständnis von Führung verändert hat.
  • Was ihn an Sport, Musik, Frankreich und Angeln begeistert.
  • Welche Gegenstände in einer Ausstellung von seinem Leben erzählen könnten.

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